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Stephan Bodzin im Porträt

erschienen am 15. Mai 2009 - 13:05 Uhr in Special
Stephan Bodzin

Stephan Bodzin

Heute widmen wir uns einem alten Hasen der elektronischen Musikbranche. Er feiert dieses Jahr seinen 40. Geburtstag. Dennoch ist seine Musik so frisch, kraftvoll und kreativ wie kaum eines anderen.

Die Rede ist von Stephan Bodzin, der erst 2007 sein Debütalbum “Liebe ist...” auf seinem eigenen Label “Herzblut” veröffentlichte. Stephan wurde schon als Kind mit der Musik konfrontiert, aber in einer ganz anderen Richtung. Er absolvierte eine klassische Musikausbildung und erhielt bereits im Alter von 5 Jahren 3 mal pro Woche Klavierunterricht.

Seine ersten Neigungen zur elektronischen Musik kamen daher, dass sein Vater ihm eine Kraftwerk Vinyl in die Hand drückte und sagte:

“yo mien Jung, dat is mal wat Feines.”

Die Musikerkarriere begann er damit, dass er Theaterstücke am Bremer Theater und später dann auch an weiteren weiteren europäischen Theatern, vertonte. Während dieser Zeit entbrannte seine Zuneigung zur elektronischen Musik immer weiter und stieg zunächst als Produzent ein. Es folgten sehr viele Projekte mit anderen Künstlern, wie Marc Romboy, Oliver Huntemann und Thomas Schumacher. Wer einen kleinen Blick auf die Diskografie von ihm wirft, wird sehen, dass auch er zu den fleißigen Künstlern gehört und dabei sind es nur Auszüge.

Discografie Stephan Bodzin

Discografie Stephan Bodzin

“Ich wache morgens auf und habe den Drang, ins Studio zu rennen und irgendwelche Töne in den Rechner zu hacken. Ich kann höchstens 2-3 Tage an einer Idee arbeiten, da sie mich danach anfängt zu langweilen. Weshalb die Teile meist schon nach 3-4 Stunden fertig sind, liegt zum einen sicher an einer Portion Erfahrung, ist aber auch darauf zurückzuführen, dass ich effektiv einfache Musik mache und sehr intuitiv entscheide ob und was gut oder nicht ist.”

Irgendwann hatte er dann die Zusammenarbeit mit anderen Künstlern satt und begann seine Solokarriere 2006. Ein wichtiger Schritt war dabei die Gründung seines eigenen Labels “Herzblut”, auf dem mittlerweile nicht nur seine eigenen Tracks oder Tracks, die mit seiner Zusammenarbeit entstanden, veröffentlicht wurden.

Hier ein paar ausgewählte Beispiele aus seiner Discografie

STEPHAN BODZIN vs MARC ROMBOY

Beitrag zu 6 Monde

REKORDER (Zusammenarbeit mit Oliver Huntemann und Jan Langer)


Rekorder 5.1 (2006) Techno


Rekorder 9.3 (2006) Minimal


Rekorder 10.1 (2007) Techno

ELEKTROCHEMIE (Zusammenarbeit mit Thomas Schumacher und Caitlin Devlin)


Pleasure Seeker (2005) Electro House


Don’t Go (2006) Electro House


Mucky Star (2007) Minimal

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2 Kommentare zu "Stephan Bodzin im Porträt"

  1. CrubS

    15. Mai 2009

    20:52 Uhr

    1

    Bremer Theater nice,hört sich ein bissl stumpf an seine Story :P ein paar nette Tracks sind dabei.

  2. Olbi

    15. Mai 2009

    21:29 Uhr

    2

    Tut mir Leid, hatte diese Woche und letztes Wochenende viel zu tun. Ich versuch die nächsten wieder besser zu machen.

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