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Paul Kalkbrenner: “Ich saß mal in Russland im Knast”

erschienen am 15. Juni 2010 - 19:22 Uhr in Szene

Paul Kalkbrenner

Gestern nur getwittert, möchte ich euch heute in einem extra Beitrag auf ein wirklich gelungenes Interview mit Paul Kalkbrenner im Süddeutsche Zeitung Magazin hinweisen. Im Interview erfuhr ich Dinge über Paule, die mir bisher nicht bekannt waren. Sehr lesenswert.

Technomusiker Paul Kalkbrenner verbringt einen Großteil seiner Zeit unterwegs. Im Interview spricht “Deutschlands unbekanntester Superstar” über seine Lieblingsfestivals, die Annehmlichkeiten der Business-Class und warum der deutsche Techno für ihn nur eine Zwischenstation ist.

In Technokreisen ist er schon lang berühmt, der Rest der Welt ist gerade dabei, Paul Kalkbrenner zu entdecken: Der 33-jährige Berliner ist kein DJ, der Platten auflegt, sondern ein Musiker, der auf der Bühne mit Computer und Mischpult elektronische Klänge produziert – und das vor 10 000 Besuchern. Die Zeitschrift »Musikexpress« nannte ihn zu Recht »Deutschlands unbekanntesten Superstar«. Zu Kalkbrenners Ruhm trug auch die Hauptrolle im Film »Berlin Calling« (2008) bei: Da spielt er einen Drogen schluckenden Musiker, der in der Psychiatrie landet. Kalkbrenner sagt, die Person im Film entspreche ihm selbst zu genau 49 Prozent. Die Filmfigur Ickarus wohnt in einem heruntergekommenen Altbau, Kalkbrenner in einer sehr großen, sehr eleganten, mehrstöckigen Wohnung mit Dachterrasse in einem Hinterhaus in Berlin-Mitte. Kalkbrenner hat es geschafft, innerhalb seiner Szene glaubwürdig zu bleiben – und trotzdem im großen Stil Karriere zu machen. Von Party-Veranstaltern ist zu hören, dass seine Gagen inzwischen die der Techno-Großverdiener Sven Väth und Paul van Dyk ein- und sogar überholt haben.

Weiterlesen im Süddeutsche Zeitung Magazin

Paul Kalkbrenner

Paul Kalkbrenner

Autor: Philipp
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1 Kommentar zu "Paul Kalkbrenner: “Ich saß mal in Russland im Knast”"

  1. Daniel

    21. Juni 2010

    21:40 Uhr

    1

    Der Typ gefällt mir immer mehr. Schönes Interview!

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