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David Guetta und der Mainstream

erschienen am 26. August 2010 - 10:02 Uhr in Szene
David Guetta @ SMS X4

David Guetta @ SMS X4

Besonders beim Sonne Mond Sterne X4 ist uns mal wieder aufgefallen, dass es sehr viele Heuler bzw. Nörgler gibt, die alles was populär geworden ist, als Mainstream abstempeln und deswegen nicht mehr mögen wollen.

Dazu fiel besonders die Diskussion um David Guetta bei Facebook und anderen sozialen Netzwerken auf. Um das zu verdeutlichen, eine kleine Auswahl aus Facebook:

mit ein grund warum ich nicht da war!

dislike! nächstes jahr scooter und die atzen back2back? sonst war es aber ziemlich gut, hoffe auf bessere headliner nächstes jahr.

PFUI !!!!!!!!!! habe ihn erfolgreich ignoriert !!! gab ja gott sei dank genug gutes..trotzdem frage ich mich warum ladet man sowas ein ???

Hab grad im Schlamm gespielt ... aber den Guetta brauch echt kein Mensch ...

da hätte man gleich die bravohits reinhaun können... faithless dagegen war richtig hammer, wenigstens ein liveact mit richtig viel insturmenten.

mit guetta kannste dir den arsch putzen,...

Ganze SMS war dieses Jahr Mainstream vom LineUP

Warum müssen sich solche Leute über alles und jeden aufregen? Es gab genug andere Acts, die zeitgleich mit David Guetta spielten. Und wenn man David Guetta nicht mag, dann muss man ihn sich auch nicht anschauen. Viele Besucher des SMS diskutierten auch darüber, warum man David Guetta überhaupt buchte. Weiterhin hörte man Worte wie “Der zieht doch die ganzen Prollos an” oder “Das ist doch Kindermusik”. Diese Denkweisen kann ich nicht nachvollziehen. Das 90 minütige Set von David Guetta war absolute Spitzenklasse, vergleichbar mit dem letztes Jahr im Hafentunnel in Frankfurt. Er zeigte wieder einmal, warum er zu den besten DJs der Welt gehört. Party von 0 auf 100! Sehr gut beschreibt das ein Auszug eines Sputnik Artikels:

Wirf die Hitmaschine an
Gleich zu Beginn wird klar, dass hier keine halben Dinger gedreht werden. Nachdem ein haushohes “Germany, are you ready?” auf der Bühnenrückwand jede Lesehilfe überflüssg macht, stürmt Guetta mit “Memories” gleich mit einem Hit ins Haus. Wildes Tanzen, von null auf hundert. “It´s getting late but I don´t mind” säuselt das Kid Cudi-Sample, uns geht es da ähnlich. Irgendwann torkeln grüne Stelzenmänner auf die Bühne, die mit langen Laserstrahlen ins Publikum kitzeln, später Nebelschwaden schießen und am Ende zur Pyro-Abschussstelle mutieren. Großes Kino!

Als One-Man-Show durch die weltweiten Charts
Bei einem Set wie diesen wird auf fast schon beängstigende Weise klar, bei wie vielen rassigen Songs David Guetta seine Hände mit im Spiel hat. Denn dieser schlacksige Mann hier legt nicht etwa die größten Hits anderer Interpreten auf - es sind seine eigenen! Egal ob “Getting Over You”, “Sexy Bitch”, “Club Can´t Handle Me” oder natürlich “I Gotta Feeling”, das er für die Black Eyed Peas produziert hat: Die Smasher sind alle im Handgepäck. Dazu sprintet, klettert und wirbelt der Ausnahmekünstler über die spartanische Bühnendeko, das es eine Freude ist. Die Hip Hopper würden “fett!” zu diesem Auftritt sagen. “Verdammt fett!”, sagen wir.

David Guetta fing vor Jahren auch klein an, wie jeder DJ oder Produzent. Er hatte mit seinem letztjährigen Album “One Love” weltweiten Erfolg, weshalb er aktuell zum Mainstream gezählt wird. Ein ähnliches Beispiel ist Paul Kalkbrenner, der seit Berlin Calling immer populärer wurde. Doch was heißt Mainstream eigentlich? Wikipedia sagt “der Mainstream (englisch, wörtlich Hauptstrom) spiegelt den kulturellen Geschmack einer großen Mehrheit wider, im Gegensatz zu Subkulturen oder dem ästhetischen Underground.” Hier also der musikalische Geschmack einer großen Mehrheit. Doch ist Mainstream etwas schlechtes und nur Underground etwas gutes? Ich sage nein.

Auch wenn das Set von David Guetta für den verwöhnten Clubgänger nichts außergewöhnliches war. Er hat seine eigenen Sachen und die der Swedish House Mafia gespielt. Auch ein paar Übergänge misslangen etwas, aber es war schon eine mega Stimmung bei seinem Set. Ist es nicht das, warum wir weggehen? Um Spaß zu haben, sich gehen zu lassen, ausgelassen zu feiern und mit anderen einfach die Musik zu genießen. Ich denke, das kann man bei der Musik von David Guetta sehr gut und auch bei der von Paul Kalkbrenner, der immer noch die geilste Musik macht. Ich mag die Musik trotzdem noch, auch wenn sie jetzt so viele andere Menschen auch mögen. Ich trage meine Berlin Calling Jacke voller Stolz, denn Berlin Calling ist ein geiler Film mit geiler Musik.

Auf der anderen Seite finde ich aber auch, dass die Musik von David Guetta etwas nachgelassen hat und mag einige der Kooperationen mit Musikern der Black Szene überhaupt nicht. Auch die Swedish House Mafia hat ihren Track “One” von Pharell verschandeln lassen. Ich hoffe mal, dass sich dieser Trend nicht weiter durchsetzt und wieder von der Bildfläche verschwindet.

Dieses “Phänomen” Mainstream gab es aber schon immer. Erst mögen viele Menschen eine Band oder einen Künstler, und dann, wenn er kommerziellen Erfolg hat, darf man ihn nicht mehr mögen? Muss man wirklich immer gegen alles Kommerzielle sein? Das Schlimme ist leider, dass viele Unbekannte die Popularität eines Künstlers ausnutzen und auf dieser Welle des Erfolgs mitschwimmen wollen.

Wie hat Paul Kalkbrenner mal in einem Interview so schön gesagt:

Ich müsste mich jede Woche durch 5000 Releases an Bullshit hören.

Außerdem wird der Hype um eine Person so sehr gepusht und versucht so viel Geld wie möglich zu verdienen, dass es schon irgendwie nervt, wenn man den Namen wieder irgendwo liest oder hört. Einige sind einfach zu überpräsent, was nicht nur die Musikszene betrifft.

Wir hatten vor einiger Zeit schon einmal einen Diskussionsbeitrag, als es darum ging, dass viele Künstler immer und immer wieder ihre alten Hits neu auflegen: Aus Alt mach Neu. Wir freuen uns, wenn viele Leser ihre Meinung hier loswerden und man ein bisschen über die ganze Sache diskutieren könnte.

Autor: Olbi
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11 Kommentare zu "David Guetta und der Mainstream"

  1. DJ Ridu

    27. August 2010

    17:21 Uhr

    1

    Ich gebe dir in dem Punkt “Nur weil es Mainstream ist, ist es nicht schlecht.” absolut recht.
    Aber es ist ein Problem, dass solche Headliner ein Publikum anziehen, das mit dem Musik-Genre nur wenig am Hut hat. Das musste ich letztes Jahr auf dem SMS schon feststellen. Rumpöbelnde, besoffene Mallorca-Touris ... bei einem Techno-Festival geht es ja darum, zu feiern und nicht das Alpha-Tier raushängen zu lassen.
    Auf der anderen Seite ist es aus wirtschaftlicher Sicht für den Veranstalter auch nachvollziehbar, bringt schließlich mehr Umsatz.
    Die zweite Sache ist, je mehr supderdupertolle Headliner es gibt, desto teurer wird alles, was natürlich an den Besucher weitergegeben wird.
    Ich mochte das SMS wirklich gerne, die Location ist klasse, die Deko, die Stimmung ... aber wenn ich für Künstler zahlen muss, die ich nicht sehen will (z.B. Peter Fox letztes jahr ... was zur Hölle macht der auf nem Techno-Festival) gehe ich halt nicht mehr hin. Mit dieser Einstellung stehe ich auch sicher nicht allein und so wird das SMS zukünftig immer mehr Techno-Freunde verlieren, dafür aber mehr Prollos gewinnen.
    Ich finds schade ...

  2. Olbi

    29. August 2010

    10:27 Uhr

    2

    Da das ist wirklich war, dass auf solchen Festivals Acts wie Peter Fox oder Fanta 4 nix zu suchen haben. Diese ziehen aber leider ein großes Publikum an und dann geht das leider in die Richtung, die du beschrieben hast. Immer mehr Leute, immer teurerer Eintritt. Für meinen Geschmack ist SMS schon etwas zu groß geworden. Es ist schwer in die Zelte zu den gute Acts zu kommen und zu viele Locations gleichzeitig. Ich bin auch am überlegen, ob ich mir mal wieder ein Festival antue, besonders da es meistens eine Schlammschlacht wird, wenn ich mal zu einem gehe :)

  3. Thalow

    10. September 2010

    09:34 Uhr

    3

    Wieder mal ein sehr schön geschriebener Bericht, hab ich gern gelesen!

    Ich gebe euch vollkommen Recht. Jeder hat die freie Wahl sich den Act reinzuziehen. Leider ist es so, das die Leute sich in den Weiten des Internets zu gerne über alles aufregen. Natürlich kann man Tracks wie “Memories” nicht mehr hören, da es in etlichen Jamba oder RTLII Werbespots verwurstet wurde. So war es aber auch damals beim HipHop als Künstler auf einmal berühmter wurden und dann nicht mehr “cool” oder underground waren.

    Tracks von ihm wie zB Rock the Disco Remix, find ich sehr fett. Er ist ja auch sehr vielschichtig, man muss einfach mal abwarten was die Zukunft bringt.

    Schöner Beitrag!

  4. Glenn

    11. November 2010

    10:08 Uhr

    4

    Er zeigte wieder einmal, warum er zu den besten DJs der Welt gehört.
    -
    Auch ein paar Übergänge misslangen etwas[...]

    Hehe =P

    Wenn wir alle ehrlich sind, dann muss mann sich eingestehen dass, das Publikum mit dem SMS groß geworden ist einfach keine “Kid Cudi-Samples” oder Black Eyed Peas höhren will.

    Dass es Veränderungen in der Musik und dadurch auch in bei den Festivals gibt ist nicht abzustreiten! Diese zu berwerten liegt auch bei jedem selbst!

  5. Philipp (House 2 Electro)

    14. November 2010

    01:12 Uhr

    5

    @Glenn

    Es mag sein, dass ein Großteil des Publikums “keine Kid Cudi-Samples oder Black Eyed Peas” hören will. Doch genau dafür existieren genügend anderen Locations (Zelte + 2.Bühne), in denen andere Künstler spielen. Und keiner wird gezwungen, sich David Guetta anhören zu müssen. Und wem das nicht passt, der soll doch gar nicht erst an diversen Festivals teilnehmen.

    Wie im Beitrag schon beschrieben, nervt das Gejammer, derjenigen Leute, die alles was Erfolg hat, schlechtreden. Die elektronische Musik ist immer im Wandel und bringt immer wieder neue Facetten hervor. Und das ist auch gut so. Dem einen gefällt es, dem anderen nicht. Und das ist gut so.

  6. DerKritiker

    24. Juli 2011

    14:39 Uhr

    6

    Dass Mainstream per Definition nichts schlechtes sein muss kann durchaus sein, man muss den Begriff aber nicht mit Anspruchslosigkeit gleichsetzen, die bei Herrn Guetta nunmal Programm ist (mehr dazu gleich).

    Das Argument der Ausweichmoeglichkeiten auf der SMS, wenn einem Mr. F**k me I’m famous nicht zusagt, ist Inhaltslos, da es zwangsweise eine Entfernung der Ursprungswerte elektronischer Musik auf solchen Events bedeutet.
    “Wenn du gegen Kriege bist, dann geh doch da hin, wo Frieden herrscht”, toll!

    Mann muss doch bitte nicht seinen Anspruch runterschrauben, da es ja “eh nur feiern” ist.
    Damit disqualifiziert man alle DJ’s als Jukeboxen und einfache Dienstleister und vernachlaessigt vollkommen den von den Interpreten ausgehende kuenstlerische Aspekt, der sich durchaus auch mit der Feierei verbinden laesst, aber bei Guetta nunmal nicht aufzuweisen ist.

    Ueberhaupt sind das alles nur, mit verlaub, leere Floskeln von Ihrer Seite:
    “sobald etwas populaer wird, wird es abgelehnt”,
    “Musik befindet sich im Wandel”

    1. Es wird nicht abgelehnt, weil es populaer ist, sondern die Art und Weise, auf die es zum Mainstream getrimmt wurde, missfaellt vielen und auch mir.

    2. Das Argument des stetigen Wandels auf die eiskalte Vermarktung vermeintlich kuenstlerischer Werke anzuwenden, ist gelinde gesagt ziemlich “eindimensional”.

    Natuerlich befindet sich Musik im Wandel, doch dass ist auf keinen Fall immer Positiv zu sehen:

    Der grossteil der heutigen Musik ist zu aus Handys kreischendem, schnelllebigen Fast Food verkommen und wird gleichgeschalteten MTV Juengern angepasst.
    Ja, dazu gehoert auch ein so toller DJ (also wirklich...lassen sie sich so von dem Medien beeinflussen?? BESTER DJ? mit solchen Begriffen disqualifizieren sie sich selbst. Woran macht man den solche Attribute fest und woher wollen sie wissen, ob nicht irgendwo im Schlafzimmer ein Bedroom DJ hockt, der technisch gesehen zigfach “besser” ist?) wie Guetta, der mit voellig charakterlosen und von den Medien zurechtgestutzten “Kuenstlern” kollaboriert, damit es am Ende auch schoen in der Kasse klingelt.
    Geld verdienen muss natuerlich sein klar, aber ein kuenstlerisches Gut darf man einfach nicht dazu missbrauchen, das Geld verdienen zur obersten Praemisse zu machen.

    Auch qualitativ (sowohl musikalisch, als auch technisch) ist ein total auf Gewinn ausgerichteter Grundgedanke aufgekommen.
    Informieren sie sich doch nur mal ueber den sogenannten “Loudness War”. Ein toller Wandel nicht wahr?

    Wenn Wandel also rueckschritt bedeutet, kann von neuen Facetten (das ist nurn wirklich nicht ihr Ernst denn das ist alles schon zigfach dagewesen) nicht die Rede sein und muss ich das nicht gutheissen und ihr Argument somit de facto absorbieren.

    Fazit: Das “nervende Gejammer” ist der Widerstand gegen die Dekadenz und somit imho berechtigt und die “Underground ist cool”- Schreier sind auch nicht alle krampfhafte Individualisten

    PS.: Who’s dat Chick?

    LG
    DerKritiker

  7. DerKritiker

    24. Juli 2011

    14:45 Uhr

    7

    Achso: Diese ganzen Paul Kalkbrenner Bezuege nerven auch ein bisschen, den in seinem Metier gibt es weitaus bessere.

  8. lucy

    24. Juli 2011

    16:37 Uhr

    8

    Ich schließe mich der vorherigen Meinung an.In so vielen Facebook Profilen steht bei Musik Paul Kalkbrenner drin und bei Film:Berlin Calling,genauso wie Pulp Fiction.Wer die Musik bezw. den Film wirklich mag hat es nicht nötig das auch noch in seinem Fb Profil zum Ausdruck zu bringen. Wenn ich das in den Profilen sehe, denke ich immer das sind nur Wichtigtuer die sich wenn sie Paul Kalkbrenner mögen total cool vorkommen.Eigentlich ist das einfach nur witzig und bescheuert!-:)

  9. Olbi

    25. Juli 2011

    22:11 Uhr

    9

    Hallo DerKritiker,
    vielen Dank für deine interessante und gute Kritik. Wir freuen uns immer, wenn Leser auch mal einen Kommentar hinterlassen und umso mehr, je länger und gehaltvoller dieser Kommentar ist.
    Ich musste jetzt erst noch einmal durchlesen, was wir da vor über einem Jahr geschrieben haben und ich muss sagen, dass ich zum jetztigen Zeitpunkt nicht mehr so viel positives über David Guetta schreiben würde. Aber zu dieser Zeit fand ich seine Sachen noch ok, auch wenn ich schon damals die Zusammenarbeit mit Künstlern aus der Black-Szene kritisierte und seine Entwicklung nicht gut fand. Im Artikel über sein neues Album habe ich auch etwas mehr Kritik geäußert. So sieht man, dass Musik, sowie der Geschmack der Menschen im Wandel ist. Ich weiß nicht, was du gegen dieses Argument hast? Ja, es ist allgemein gehalten, aber es trifft zu. Die elektronische Musik und zwar speziell die Richtungen Electro House und “massentaugliches Mainstreamzeug” haben sich sehr zum negativen entwickelt weshalb wir uns immer weiter davon abwenden. Nicht ohne Grund bestehen unsere Charts fast vollständig aus den Richtungen Techno, Tech House und Deep House. Diese Richtungen und deren Vertreter haben, wie du auch geschrieben hast, einen einzigartigen Charakter und viele Lieder auch einen Leib und eine Seele.
    Nun zum Statement: “Bester DJ”. Wie bereits erwähnt, würde ich ihn nicht als solchen bezeichnen, aber was sind denn Attribute, die einen DJ auszeichnen? Ich finde ein DJ sollte es schaffen mit seiner Liedauswahl und dem Aufbau seines Sets die Leute im Club oder auch auf der breiten Bühne zu begeistern. Seine Sets sollten die Leute mitreißen und es muss eine gute Stimmung vorhanden sein. Ich denke, dass David Guetta dies schon schafft, auch wenn er immer nur das gleiche Set spielt, immer ähnliche Lieder wählt und es zum Teil auch herunter gleiert wirkt. Ich denke, wenn man zu David Guetta geht, dann weiß man schon, was einen erwartet und hofft nicht, dass er diesmal seine Richtung ändert und auf einmal ein total geiles Underground-Set spielt. Wem das gefällt, der soll es doch anhören. Uns gefällt es jedenfalls nicht mehr aus den bereits mehrfach erwähnten Gründen. Man kann diesen Dingen auch einfach aus dem Weg gehen und besucht einfach andere Veranstalten. Uns gefallen z.B. die Treibsand-Veranstaltungen sehr gut, weshalb wir auch diesen Sonntag das Open Air besucht haben.

  10. Philipp (House 2 Electro)

    30. Juli 2011

    13:49 Uhr

    10

    @DerKritiker

    Danke für deinen langen Kommentar. Meine Meinung entspricht ungefähr der von Olbi. Meine Frage ist noch, welche Künstler in Paul Kalkbrenners Metier besser sind? Bitte nenne mir einige Namen. Das interessiert mich echt.

    @lucy
    Kann deine Meinung nicht teilen und nachvollziehen. Ich mag Paul Kalkbrenner menschlich (das was ich bisher sah) und auch musikalisch. Das zeige ich in meinem Facebook-Profil, weil ich zu 100% dahinter stehe. Warum ist man dann ein Wichtigtuer? Und warum ist das witzig und bescheuert?

    Ich habe fast alle Alben von Paul Kalkbrenner. Teilweise Musik, die wohl nur die wenigsten gut finden würden, wenn sie Berlin Calling nicht kennen würden. Stichwort “Sky and Sand”: Das Lied kennen mit Abstand die meisten Menschen. Menschen, die sonst nicht viel mit Paul Kalkbrenners Musik anfangen können. Wenn diese dann behaupten, sie kennen Paul Kalkbrenner und geben das in Facebook preis, dann kann ich deine Meinung nachvollziehen. Aber alle über einen Kamm zu scheren, finde ich nicht gut.

  11. Wanddeko

    30. August 2011

    03:13 Uhr

    11

    Also ich hab mir hier die Komentare mal durchgelesen und muss sagen, dass Geldmachen nunmal auch ohne Komerzialisierung und Anbiederung an MTV geht, siehe dazu Deadmau5.
    Ein sehr erfolgreicher und oft gebuchter DJ/Producer, der seit Jahren sehr gute Tracks veröffentlicht die ich mir immerwieder gerne anhöre.
    Ich gebe zu das ich früher in den Clubs David Guetta hörte, vor allem als er noch mit Chris Willis zusamenarbeitete. Einfach nur weil ich die Stimme von Chris Willis hammer fand und die kombination mit sehr guten sampels und beats einfach geil fand.
    Aber wenn ich jetzt in die 0815 Clubs gehe und dann dauernt Black eyed Peas feat David Geuatta höre (nahezu Endlosschleife des Albums) und gleich danach noch zu Disco Pogo abgehen soll... da wird mir einfach Übel.
    Vorallem da auch viele kleine Clubs in meiner Stadt dazu übergegangen sind einfach diesen Mainstream Müll oder eben Dubstep/D&B zu spielen, einfach weil früher mit guten electro Dj’s die clubs recht leer waren.
    Finde die entwicklung halt einfach schade, aber was solls wer tanzen möchte findet immer was, freu mich dann eben wenn mal wirklich handverlesene gute Sachen gespielt werden.
    Außerdem ist es bei mir sowieso eher so das ich einzelne Tracks sammle, weil mir eben oftmals nur ein lied auf einem Album gefällt, deswegen will ich mal nicht weiter verallgemeinern.

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